{"id":136,"date":"2008-09-10T16:48:19","date_gmt":"2008-09-10T14:48:19","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.franziskakoch.com\/?p=136"},"modified":"2008-09-10T16:50:07","modified_gmt":"2008-09-10T14:50:07","slug":"kapitel-7-mit-gewaltigem-schreck-und-koffern-davongekommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.franziskakoch.com\/?p=136","title":{"rendered":"Kapitel 7 &#8211; Mit gewaltigem Schreck und Koffern davongekommen"},"content":{"rendered":"<p><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal<\/w:View> <w:Zoom>0<\/w:Zoom> <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning \/> <w:ValidateAgainstSchemas \/> <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables \/> <w:SnapToGridInCell \/> <w:WrapTextWithPunct \/> <w:UseAsianBreakRules \/> <w:DontGrowAutofit \/> <w:UseFELayout \/> <\/w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel> <\/w:WordDocument> <\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\"> <\/w:LatentStyles> <\/xml><![endif]--> <!--[if gte mso 10]>\n<mce:style><!   \/* Style Definitions *\/  table.MsoNormalTable \t{mso-style-name:\"Table Normal\"; \tmso-tstyle-rowband-size:0; \tmso-tstyle-colband-size:0; \tmso-style-noshow:yes; \tmso-style-parent:\"\"; \tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; \tmso-para-margin:0cm; \tmso-para-margin-bottom:.0001pt; \tmso-pagination:widow-orphan; \tfont-size:10.0pt; \tfont-family:\"Times New Roman\"; \tmso-fareast-font-family:\"Times New Roman\"; \tmso-ansi-language:#0400; \tmso-fareast-language:#0400; \tmso-bidi-language:#0400;} --><\/p>\n<p><!--[endif]--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">7. September 2008<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">Nach einem abschlie\u00dfenden morgendlichen Gang durch die Triennale, unbelastet vom Er\u00f6ffnungsrummel, sind Sabine, Birgit und ich nach Shanghai zur\u00fcckgeflogen. Hier wartet morgen die VIP-Er\u00f6ffnung der Shanghai Biennale und damit der direkte Vergleich mit Guangzhou. Immerhin kommen mir die hiesigen Temperaturen um 26\u00b0C jetzt wirklich angenehm vor und ich habe fast schon das Gef\u00fchl, nach Hause zu kommen, als ich mir meinen Weg vom Hongqiao-Flughafen zur\u00fcck zu Jianglings Wohnung suche.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Dort muss ich mein zur\u00fcckgelassenes Gep\u00e4ck abholen, um Platz zu machen f\u00fcr ihren Sohn und seine Freunde die wohl am selben Abend von der s\u00fcdchinesischen Insel Hainan zur\u00fcckkehren werden.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">Ge\u00fcbt im Umgang mit der U-Bahn entscheide ich mich, das \u201eMingtown Hiker Hostel\u201c in der N\u00e4he des n\u00f6rdlichen Ende des Bunds so anzusteuern. Ich habe jedoch nicht damit gerechnet, dass der Aufzug an der Haltestelle nicht funktioniert und ich daher die beiden schweren Koffer ziemlich m\u00fchseelig hinunterwuchten muss. Sodann hat mich einer der Wachleute ersp\u00e4ht und l\u00e4sst mich prompt beide Koffer zur Inspektion \u00f6ffnen, bevor ich endlich durch die U-Bahn-Schranken darf. Beim Umsteigen frage ich schlie\u00dflich, ob ich den Aufzug, der unpraktischerweise hinter der Ausgangsschranke liegt, benutzen k\u00f6nne und warte mehr als 10 Minuten, bis schlie\u00dflich der Aufzugsschl\u00fcssel und eine Aufzugsbegleitung organisiert wurde. Aber es klappt und erspart weiter Schwielen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">Ziemlich m\u00fcde w\u00e4hne ich mich nur noch eine Haltestelle von meine Ziel entfernt, als pl\u00f6tzlich ein junger Mann aufspringt und seinem Sitznachbarn mit voller Wucht die Stirn gegen den Kopf haut. Dann packt er ihn und beginnt ihn zu schlagen, gegen die Sitze und durch den Wagon zu pr\u00fcgeln. Der Angegriffene, von dem mir nicht ersichtlich ist, was er getan hat, um so eine Reaktion auszul\u00f6sen, wehrt sich nat\u00fcrlich, zieht dem Angreifer am T-Shirt und ringt mit ihm. Tumultartig dr\u00e4ngen alle anderen Passagiere jeweils auf die Wagenseite, wo sie am weitesten von dem Kampf entfernt sind und ich mit den sperrigen Koffern mitten drin!<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Bis auf eine junge Frau, die zweimal versucht einzugreifen und um Hilfe ruft, wobei sie auch fast umgeworfen wird, scheinen alle eher bem\u00fcht, das Geschehen zu ignorieren. Ein dritter Mann kommt hinzu und tritt auf das mittlerweile am Boden liegende Opfer noch weiter ein und br\u00fcllt f\u00fcr mich Unverst\u00e4ndliches. Ich kann gerade noch meinen kleineren Koffer unter den K\u00e4mpfenden befreien und hilflos zusehen, wie der Angreifer den Kopf des Mannes schwungvoll gegen die Wand knallt, als schlie\u00dflich die Haltestelle erreicht ist und alle fluchtartig das Abteil verlassen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Nach dieser Episode ist mir zun\u00e4chst nicht mehr so nach U-Bahn fahren zu Mute. Mein Bild vom ziemlich sicheren China hat jedenfalls einen Sprung bekommen und ich bin total erleichtert, als ich endlich in einer eher schmutzigen und f\u00fcr Nebenstra\u00dfen hier typisch schlecht beleuchteten Gasse das Hostel finde.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Es ist voll mit Amerikanern, Niederl\u00e4ndern, Deutschen und sogar Spaniern und entsprechend h\u00f6rt man bis sp\u00e4t in die Nacht Gespr\u00e4che, Gesinge und Gerufe in den Nachbarzimmern.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Da es mit 6 Euro pro Nacht und einem ansehlichem Fr\u00fchst\u00fcck f\u00fcr 1,80 sowie sauberen Viererzimmern jedoch ein gutes Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis hat, f\u00e4llt die Ankunft in den Niederungen des Travellerlebens nicht allzu schwer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>7. September 2008 Nach einem abschlie\u00dfenden morgendlichen Gang durch die Triennale, unbelastet vom Er\u00f6ffnungsrummel, sind Sabine, Birgit und ich nach Shanghai zur\u00fcckgeflogen. 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